Tauchplätze

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Tauchgebiete und Tauchspots

Die Insel Mindoro liegt südwestlich von Luzon und ist in zwei Provinzen unterteilt, Ost- und Westmindanao. Die Küstengebiete sind bewohnt, im bewaldeten und gebirgigen Landesinneren leben nur wenige Stämme. Fischfang, Reisanbau und Kokosplantagen sind die wichtigsten landwirtschaftlichen Bereiche auf der Insel.

Seit fast 50 Jahren lockt Puerto Galera Wissenschaftler an, die die Ökostruktur von Mikroorganismen, Tieren und Pflanzen untersuchen. Das meeresbiologische Institut der Universität wurde 1934 gegründet und 1974 erklärte die UNESCO das Gebiet zum Forschungszentrum und die Riffe zum Schutzgebiet. Während andere Gebiete als Meeresschutzgebiete ausgewiesen werden, und Taucher und Fischer trotzdem tun und lassen können was sie wollen, werden die Naturschutzgebiete in Puerto Galera überwacht.

Das Tauchen ist vielfältig. Es gibt alles, vom einfachen Tauchgang für Anfänger bis zum Extremtauchen in starken Strömungen und großen Tiefen.
Gerühmt werden die Möglichkeiten für Makrofotografie von Wirbellosen und für Fischportraits, aber es gibt auch größere Fotomotive, dazu Korallen, Gorgonien, Tonnenschwämme und Peitschenkorallen. Die Riffe ändern sich mit den Gezeiten ständig.
Man kann ganzjährig tauchen, wobei März bis Oktober die beste Zeit ist. Bei den meisten Felsen - vom Ostende von Sabang Beach bis zum Escarceo Point - kann man gut Schnorcheln. Das Tauchen ist durchgängig Strömungstauchen.

UW-Landschaft

Nacktschnecke

Das Tauchgebiet von Sabang Beach / Puerta Galera umfasst mehr als 25 Tauchplätze mit einer einzigartigen Korallenvielfalt. In Wassertiefen von 5 bis 40 m bietet sich dem Taucher eine Unterwasserwelt zum Entdecken an, die in ihrer Fülle mit dem südlichen Roten Meer zu vergleichen ist.

Puerto Galera ist ein Korallen Paradies, ob Weichkorallen in allen Formen und Farben, Leder oder Hartkorallen, es ist unglaublich. Für Unterwasserfotografen oder biologisch interessierte Taucher sind die Tauchgründe eine wahre Fundgrube. Muränen, Seeschlangen, Schaukelfische, Spanische Tänzerinnen, Geistermuränen oder Froschfische begeistern die Taucher.  Grosse Tischkorallen bedecken an verschiedenen Tauchspots in Terrassen gestaffelt große Flächen. Das Hausriff direkt vor der Tauchschule begeistert nicht nur Studenten und Tauchanfänger sondern auch Tauchprofis und Unterwasserfotografen, die im flachen Wasser viel Zeit und Muße haben, auf Fotojagd zu gehen um Nacktschnecken und andere seltene Meeresbewohnern aufzuspüren.

Großfische sind auch zu finden, aber nur an ausgesuchten Tauchplätzen und eher selten. Weiß- oder Schwarzspitzenhaie können an Spots wie Canyons oder Shark Caves regelmäßig beobachtet werden. Aber auch Barakudas, Tunas und seltener Schildkröten bevölkern diese Riffe.

Mit Temperaturen zwischen 26 und 29 Grad sind die Tauchgebiete von Puerta Galera genau das richtige für Warmwassertaucher. Ein 3 mm Nassanzug ist völlig ausreichend. Die Gezeitenunterschiede liegen zwischen wenigen Zentimetern und 1,5 Metern. Die Auswahl der Tauchplätze und die Stärke der Strömung sind ein wichtiger Teil der Tauchgangsplanung. Sowohl für Anfänger, die strömungsfrei tauchen wollen, als für die Profis, die einen rasanten Strömungstauchgang machen wollen, reicht die Palette. Die Sichtweiten bewegen sich im Durchschnitt von 15 - 25 Meter. An schönen Tagen sind Sichtweiten von über 30 Meter möglich.

Weissspitzenhaie

Fischschwarm

Weißspitzenhaie

Fischschwärme

In Dumaguete / Negros ist das Tauchen grundverschieden. Auf den Tagesausfahrten werden Tauchgebiete erkundet die oft 1 - 1,5 Stunden von der Basis entfernt sind. Ein Hausriff wie in Sabang ist in Dumaguete nicht vorhanden.

Die faszinierenden Tauchgebiete des Südens sind gekennzeichnet durch steil abfallende Wände mit Durchbrüchen und Höhlen und Naturschutzgebieten mit grossen Fischschwärmen. Apo Islands ist ein Beispiel für eines dieser geschützten Naturparks. Eine kleine Insel der Küste von Negros vorgelagert und bevölkert von einem Artenreichtum der jeden Taucher in Erstaunen versetzt. 

Sumilon Island ist ein anderes Beispiel für Tauchgebiete, die von Überfischung verschont geblieben sind und sich dem Taucher deshalb unberührt präsentieren. Makrelenschwärme können hier regelmäßig beobachtet werden. Mit etwas Glück kann man zu bestimmten Jahreszeiten (Januar - April) auch einen Hammerhai oder Manta sichten. Auch Riffhaie gehören zu den Begegnungen in der Unterwasserwelt des Südens.

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Tauchspots

MANILA CHANNEL
Geistermuräne
Lage: Der Kanal zwischen Medio Island und Paniquian Island.
Zugang: ca. 15 Min. mit dem Boot nach Westen um die Nordspitze von Medio Island herum bis zum Westende der Korallengärten.
Bedingungen: Meist ruhig mit leicher Strömung, es kann jedoch rauh werden. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 13 m.
Am ufernahen Riff gibt es 2 m große Felsen und ein kleines geflutetes Motorboot, das oft zum Nachttauchen genutzt wird.
Man folgt dem Korallenschutt und Sand am Rand eines 2 - 3 m hohen Steilabfalls. Über dem Steilabfall wachsen üppige Stein- und Weichkorallen, überwiegend beigefarbene Arten. Überall findet man große Leder-, viele Pilz- und Blasenkorallen. Verschiedene Seeanemonen mit Anemonenfischen, Leopardenseegurken, farbenprächtigen Seesternen, Federwürmer und viele kleine Fische. An den Riffkanten kann man gut schnorcheln.

CORAL GARDENS

Lage: Die Westseite von Medio Island.
Zugang: ca. 15 Min. mit dem Boot.
Bedingungen: Meist ruhig, es kann jedoch rauh werden. Wegen der Sicht (bis ca. 20 m) am besten bei Flut tauchen.
Durchschnittliche Tiefe: 6 m. Maximale Tiefe: 9 m.
Gilt als bestes Schnorchelgebiet der Gegend und ist gut für Tauchanfänger. Das Gelände fällt sanft bis auf 9 m ab. Viele Stein- und Weichkorallen findet man in etwa 2 m Tiefe, im tieferen Wasser herrschen Sand und Korallenblöcke vor.
Weiter unten gibt es einige Spalten mit Muränen und gelegntlich einem jungen Weißspitzen-Riffhai.

BATANGAS CHANNEL
Nacktschnecke
Lage: Das Nordende des Kanals zwischen Medio Island und Coco Beach.
Zugang: ca. 10 Min. mit dem Boot von Coco Beach zum Westende.
Bedingungen: Meist ruhig mit einigen starken Strömungen. Sicht bis 20 m.
Duchschnittliche Tiefe: 14 m. Maximale Tiefe: 27 m.
Erfahrene Taucher praktizieren hier bei kräftiger Flut Strömungstauchen. Es gibt in ca. 14 m unzählige, bis 2 m große Tonnenschwämme. Wenn Strömung herrscht, sieht man Schwärme von Stachelmakrelen, Süßlippen, Schnappern und Füsilieren. Man findet viele Riffische, einige Stechrochen und gelegentlich einen Weißspitzen- oder Grauen Riffhai.

THE HILL

Lage: Das Südostende des Kanals zwischen Medio Island und Coco Beach.
Zugang: ca. 10 Min. mit dem Boot nach Westen, um Coco Beach herum zum Südostende des Batangas Channel.
Bedingungen: Meist ruhig, bei starker Strömung kann es jedoch rauh werden. Sicht bis 20 m.
Durchschittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 12 m.
Ein sicheres Tauchgebiet für Anfänger, solange sie genau bei Stillwasser tauchen. Zwischen schönen Weichkorallen und Schwämmen wimmelt es von kleinen Riffischen.

LA LAGUNA POINT

Lage: Vor Laguna Point.
Zugang: Ein paar Minuten mit dem Boot nach Westen zur Laguna Point.
Bedingungen: Meist ruhig mit leichter Strömung. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 15 m.
Eine kleine Steilwand von 12 auf 15 m mit vielen kleinen Riffischen, Nacktschnecken und Haarsternen.

SABANG POINT

Lage: Am Sabang Beach.
Zugang: ca. 5 Min. mit dem Boot nach Osten.
Bedingungen: Meist ruhig mit leichter Strömung. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 22 m.
Eine schöne Steilwand, die bis 22 m abfällt, mit Stein- und Weichkorallen, Fischen und anderen Wirbellosen. Ein von der Wand bis 5 m aufsteigender Grat ist mit noch mehr Korallen und bunten Haarsternen bedeckt.

MONKEY WRECK

Lage: Östlich von Sabang Point
Zugang: ca. 8 Min, mit dem Boot nach Osten
Bedingungen: Allgemein ruhig, aber leichte Strömung möglich. Sicht bis 20 m
Durchschnittliche Tiefe: 35 m. Maximale Tiefe: 40 m
Ein 1993 versenktes 20 m langes Frachtschiff liegt in 40 m Tiefe, es ist ein wenig gefährlich weil es in der Dünung schlingert. Es hat bereits einige Bewohner u.a. einen Schwarm Fledermausfische.

MONKEY BEACH

Lage: Vor Monkey Beach
Zugang: ca. 10 Min. mit dem Boot nach Osten bis zur Monkey Beach.
Bedingungen: Allgemein ruhig, oft weniger Strömung als an den Stellen weiter östlich. Sicht bis 20 m.
Duchschittliche Tiefe: 12 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Ein schöner Korallenhang bis 18 m bietet leichtes Tauchen, auch gut für Anfänger geeignet. Man findet kleine Korallenblöcke mit Haarsternen, Nacktschnecken und viele kleine Riffische, auf dem Sand Seesterne, Seeigel und Seegurken.

ERNIE'S CAVE

Lage: Östlich von Monkey Beach
Zugang: ca. 10 Min. mit dem Boot.
Bedingungen: Allgemein ruhig, mittlere Strömung, bei starker Strömung kann es jedoch rauh werden. Sicht bis 20 m
Durchschnittliche Tiefe: 22 m. Maximale Tiefe: 30 m.
Es gibt zwei kleine Grotten in 22 und 27 m. Hier herrscht reges Fischleben mit Schwärmen von Doktor-, Langnasen-Doktorfischen, Stachelmakrelen, Schnappern und Füsilieren, man sieht aber auch gelegentlich Weißspitzen-Riffhaie. Schöne Stein- und Weichkorallen, Schwämme, kleine Gorgonien und Haarsterne runden das Bild ab.

DUNGON

Lage: ca. 15 Min. mit dem Boot bis zur westlichen Spitze.
Bedingungen: Meist kabbelig, es kann sehr rauh werden, mit starken Strömungen. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 18 m. Maximale Tiefe: 30 m.
Leichtes abwechslungsreiches Tauchgebiet mit Steilabfällen von 12 auf 27 m, veile schöne Weichkorallen, farbefrohen Haarsternen, den meisten Riffischen und gelegentlich einem Großen Thunfisch.

WRECK POINT

Lage: Die erste Spitze westlich des Escarceo Point.
Zugang: ca. 18 Min. mit dem Boot nach Osten zum Wreck Point.
Bedingungen: An der Oberfläche meist etwas kabbelig mit starker Strömung, es kann aber auch sehr rauh mit extremen Strömungen werden. Sicht bei Flut bis 25 m.
Duchschnittliche Tiefe: 25 m. Maximale Tiefe: 30 m.
Es gibt am Strand in 27 m Tiefe ein Wrack und zwei kleinere Holzwracks in 12 bzw. 15 m. Man hat einen sanften Sandhang mit großen Steinkorallenblöcken und einigen Felsen vor sich. Hier leben viele kleine Riff-, Kaiser-, und Falterfische, Riffbarsche, Papageifische, Zackenbarsche, Doktor-, Drücker, Trompeten- und Rotfeuerfische sowie Fahnenbarsche. Außerdem gibt es Kugelfische, Stachelmakrelen, Süßlippen, junge Spitzkopf-Fledermausfische und Muränen, auf dem Sand Eidechsenfische, Meerbarben, Grundeln, Leoparden-Seegurken und -Seesterne und überall farbenprächtige Haarsterne.

WEST ESCARCEO

Lage: Direkt westlich von Escarceo Point und Hole in the Wall.
Zugang: ca. 20 Min. mit dem Boot nach Osten.
Bedingungen: Meist an der Oberfläche etwas kabblig mit starken Strömungen, es kann aber sehr rauh mit extremen Strömungen werden. Sicht bei Flut bis 25 m.
Durchschnittliche Tiefe: 18 m. Maximale Tiefe: 27 m.
Auf einem sanften Hang von 9 auf 27 m findet man auf Sand viele große Korallenblöcke, außerdem einige sehr große Tischkorallen, schöne Korallenblöcke mit bunten Spiralröhren- und Federwürmern, blaue und weiße Schwämme, blaue und gelbe Seescheiden, viele Arten Nacktschnecken, Plattwürmer, Seegurken, Seesterne und bunte Haarsterne.

HOLE IN THE WALL

Lage: Direkt westlich von Escarceo Point.
Zugang: ca. 20 Min. mit dem Boot nach Osten. Man braucht einen ortskündigen Führer um das Gebiet bei den Strömungen zu finden.
Bedingungen: An der Oberfläche meist kabbelig mit starken Strömungen, aber auch sehr rauhe See mit extremen Strömungen möglich. Sicht bis 25 m.
Durchschnittliche Tiefe: 19 m. Maximale Tiefe: 19 m.
Angesichts der Strömung taucht man 9 m zu einem einmaligen Feld von Tischkorallen. Man steigt mehrere, etwa 3 m hohe Stufen hinab und kommt in 12 m Tiefe zum Loch in der Wand. Das Loch ist ca. 1,5 x 0,8 m groß, mit bunten Schwämmen und Haarsternen besetzt und führt zu den Canyons.
Es wimmelt von kleinen Riff-, Kaiser- und Falterfischen. Riesen-Drückerfischmännchen bewachen ihre Gelege, es gibt schwarmweise Papageien-, Wimpel-, Kaiser-, Falter- und Halfterfische, Schnapper, Süßlippen, Trompeten- und Kugelfische, Besenschwanz-Feilenfische, Rotfeuerfische und Stachelmakrelen und dazu einige Große Thunfische und Zackenbarsche. An den Wänden leben verschiedene Nacktschneckenarten, auf dem Sand Seesterne und Seegurken, und in den Spalten Muränen.

THE FISH BOWL
Nacktschnecke
Lage: Nordöstlich von Escaceo Point
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot nach Osten.
Bedingungen: An der Ostküste meist kabbelig mit starken Strömungen, aber sehr rauhe See mit extremen Strömungen möglich. Sicht bei Flut bis 30 m.
Durchschnittliche Tiefe: 40 m. Maximale Tiefe: 60 m.
Tauchen für Fortgeschrittene in einer schüsselförmigen Senke in 40 m Tiefe. Wegen der Strömung braucht man einen guten Führer, fotografieren ist nur im Schutz großer Felsen möglich.
Hier gibt es alles und reichlich, aber hier will man vor allem größere Fische und Schwärme sehen. Weißspitzen- und Graue Riffhaie sind häufig, wie auch der Große Thunfisch. In Schwärmen trifft man Regenbogen-Stachelmakrelen, kleinere Thunfische, Fledermausfische, Schnapper, Orientalfische und Süßlippen sowie Stachelmakrelen, Barrakudas und Zackenbarsche.

THE CANYONS

Lage: Nordöstlich von Escarceo Point.
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot.
Bedingungen: An der Oberfläche meist kabbelig mit starken Strömungen, aber sehr rauhe See mit extremen Strömungen möglich. Am besten bei Flut tauchen, dann Sicht bis 30 m möglich.
Durchschnittliche Tiefe: 29 m. Maximale Tiefe: 60 m.
Ebenfalls für Fortgeschrittene samt gutem Führer, der die Strömungen kennt, die einen zum Ziel treiben. Man treibt am Hole in the Wall vorbei und über einige kleine Steilabfälle mit Weichkorallen und Schwämmen. Es gibt mehrere kleinere Schluchten, in denen Fotografen kurz Schutz suchen können. Am wichtigsten aber ist der Fischreichtum - einfach alles ist vertreten, auch Sechsbinden-, Pfauen- und Imperator-Kaiserfische. Im tieferen Wasser gibt es einige große Tonneschwämme und Gorgonien.

SHARK CAVE

Lage: Östlich von Escarceo Point.
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot nach Osten.
Bedingungen: Sehr rauh mit extremen Strömungen. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 25 m. Maximale Tiefe: 30 m.
Shark Cave ist ein 30 m langer Überhang in 29 m Tiefe. Sie ist am Eingang 1 m hoch, verengt sich jedoch nach 4 m auf 15 cm. Hier liegen tagsüber Weißspitzen-Riffhaie. In der Nähe befindet sich ein großer Felsblock mit Weichkorallen, Braunen Zäpfchenkorallen, kleinen Gorgonien und Tonnenschwämmen.

THE BIG ROCK

Lage: Südöstlich von Escarceo Point.
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot nach Osten um Escarceo Point herum bis südlich vor die Shark Cave.
Bedingungen: An der Oberfläche meist kabbelig mit mittelstarken Strömungen, es kann aber sehr rauh werden, Sicht bis 25 m.
Durchschnittliche Tiefe: 20 m. Maximale Tiefe: 33 m.
Ein atollförmiger, 15 m breiter Felsen steigt aus 33 bis 21 m auf. Es ist sehr fischreich, vor allem unter den Überhängen gibt es einige Rotfeuerfische und in den Spalten und auf dem Sand Blaupunkt-Stechrochen.

PINK WALL
Clownfisch
Lage: Östlich der Südostecke der Südspitze von Esarceo Point.
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot nach Osten.
Bedingungen: Meist ruhig mit leichter Strömung, es kann aber rauh mit starken Strömungen werden. Bei Flut tauchen, dann Sicht bis 20 m möglich.
Durchschnittliche Tiefe: 10 m. Maximale Tiefe: 15 m.
Überhängende Wand in 10 m mit rosa Weich- und Becherkorallen. Auch gut zum Nachttauchen.

KILIMA STEPS

Lage: Südlich des Südostvorsprungs von Escarceo Point.
Zugang: ca. 25 Min. mit dem Boot nach Osten um Escarceo Point herum zur Südseite der Pink Wall.
Bedingungen: An der Oberfläche meist kabbelig mit leichter Strömung, es kann jedoch sehr rauh mit extremen Strömungen werden. Sicht bis 20 m.
Durchschnittliche Tiefe: 20 m. Maximale Tiefe: 40 m.
Bei diesen kleinen stufenförmigen Steilabfällen taucht man am besten bei Ebbe. Es gibt viele schöne Stein- und Weichkorallen, andere Wirbellose und Fische.

SINANDIGAN WALL

Lage: Vor der Landzunge am südlichsten Punkt von Escarceo Point.
Zugang: ca. 30 Min. mit dem Boot nach Osten um den Escarceo Point herum zur unteren Südostecke.
Bedingungen: An der Oberfäche meist stwas kabbelig mit starker Strömung, es kann jedoch sehr rauh werden mit extremer Strömung. Sicht bis 25 m.
Durchschnittliche Tiefe: 25 m. Maximale Tiefe: 40 m.
Eine richtige Wand, die bis zu 40 m abfällt, mit verschiedenen Korallen und zahlreichen Nacktschnecken sowie größeren Fischarten wie Schnappern, Stachelmakrelen, Großen Thunfischen, Barrakudas und gelegentlich Weißspitzen-Riffhaien.

THE BOULDERS

Lage: Die nächste Landspitze südlich von Escarceo Point.
Zugang: ca. 30 Min. mit dem Boot nach Osten um Escarceo Point herum bis zur nächsten Landspitze südlich von Pink Wall.
Bedingungen: An der Oberfäche meist kabbelig mit leichter Strömung, es kann aber sehr rauh mit starken Strömungen werden. Sicht bis 15 m.
Durchschnittliche Tiefe: 20 m. Maximale Tiefe: 24 m.
Mehrere große Felsen bilden bis 24 m Tiefe Überhänge, Tunnel und Fenster. Hier sieht man oft große Fische.

VERDE ISLAND - OSTSPITZE

Lage: Die Ostspitze der Insel.
Zugang: Mit dem Boot.
Bedingungen: Meist ruhig mit leichter Strömung. Es kann sehr rauh sein, aber dann würde man nicht hinausfahren.
Durchschnittliche Tiefe: nach Belieben. Maximale Tiefe: 60 m und mehr.
Eine richtige Wand, die von der Oberfläche bis in 60 m abfällt, mit all den großen Weichkorallen, Gorgonien, Fischen und pelagischen Besuchern, die man hier erwartet.

THE WASHING MACHINE

Lage: Mitte der Südseite der Insel Verde.
Zugang: Mit dem Boot.
Bedingungen: Tauchgang für Fortgeschrittene, kann rauh werden.
Durchschnittliche Tiefe: 15 m. Maximale Tiefe: 30 m.
Ein Tauchgang der Extraklasse: u.A. mehrere kleine Schluchen in 15 m mit wechselnden Strömungen.

VERDE ISLAND - WESTSPITZE

Lage: Der westlichste Punkt der Insel.
Zugang: Mit dem Boot.
Bedingungen: Meist ruhig mit starker Strömung. Es kann rauh werden, aber dann würde man wohl nicht hinausfahren.
Durchschittliche Tiefe: 18 m. Maximale Tiefe: 18 m.
Schönes schnelles Strömungstauchen an einem Korallenabhang, an dem es von Fischen wimmelt.

Wer biologisch interessiert ist oder mehr über die Unterwasserwelt wissen möchte ist gut beraten eines der Fischbücher über Südostasien zu lesen. Nahezu alle Fisch- und Korallenarten, die aufgeführt sind, können in Puerto Galera entdeckt werden.

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Stand: 26. September 2002 20:25
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