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Exklusiver Karibiktraum mit einem Hauch von Entdeckerfreude Inselbeschreibung Christoph Kolumbus hat sie angeblich gesichtet, betreten hat er sie jedoch nicht: La Isla Margarita. Heute ist das Eiland dank der traumhaft schönen Strände und der karibischen Atmosphäre zum Urlaubsziel Nummer 1 in Venezuela aufgestiegen.
Wer aktive
Entspannung in gepflegten Hotels und an palmen-gesäumten Stränden sucht,
findet auf Margarita unschwer für ein bis zwei Wochen sein Dorado. Dabei
bleibt reichlich Zeit, die ganze Insel gründlich kennenzulernen. Dank der
ausgezeichneten Verbindungen bietet sich Margarita außerdem als
Sprungbrett für Ausflüge auf das venezolanische Festland an oder für
ausgiebige Tauchausflüge. Sowohl die deutschen Veranstalter als auch
lokale Reiseunternehmen offerieren ein breit gefächertes Programm von
Exkursionen zu nahezu allen touristisch bedeutsamen Punkten des Landes.
Umgekehrt wird in viele Rundreisen durch Venezuela ein Besuch der Isla
Margarita einbezogen. Klimatabelle
Land und Leute Wer Margarita
besucht, steuert die einzige Karibikinsel an, die gleichsam als Vorposten
eines größeren festländischen Staatsgebiets das Mutterland repräsentiert.
Margarita (934 km2; 320.000 Einwohner) ist politisch wie kulturell ein
Teil Venezuelas und somit Lateinamerikas und unterscheidet sich dadurch
sowohl von den Inselrepubliken der Großen Antillen wie von den
Zwergstaaten der Kleinen Antillen. Das schwarzafrikanische Element ist,
sowohl was die Hautfarbe der Bewohner als auch was ihre Sprache und
Religion angeht, unter allen karibischen Inseln hier am schwächsten
ausgeprägt. Das touristische Angebot erfüllt jedoch die Erwartungen, die
man an ein Ferienziel in der Karibik stellt in jeder Hinsicht.
Fremdenverkehr im großen Stil kennt die Insel erst seit etwa zwei
Jahrzehnten. Der Ansturm setzte 1975 ein, nachdem man Margarita zur
Freihandelszone erklärt hatte. Seitdem können Venezolaner hier
internationale Luxusgüter zollfrei einkaufen. Porlamar ist zur
Einkaufsmetropole Venezuelas geworden. Bei der raschen Entwicklung des
Fremdenverkehrs sind auch die von vielen anderen Zielen bekannten, weniger
erfreulichen Begleiterscheinungen nicht ausgeblieben. Für den
unvoreingenommenen Besucher sind jedoch nur die in Porlamar begangenen
Bausünden ein Ärgernis. Sobald man aber den Ballungsraum im Ostteil der
Insel verlassen hat, macht Margarita ihrem Beinamen »Perle der Karibik«
alle Ehre.
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